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Persönliches Budget - Mehr Antworten als Fragen!?

Die Bedeutung des Persönlichen Budgets im Kontext des Feldes: Arbeit mit Menschen mit Behinderungen
Dipl. Pflegewirt Stefan Schmidt, Altenpfleger und Case Management-Ausbilder (DGCC), Hochschule Neubrandenburg

Das Persönliche Budget wirft bei beteiligten Akteuren einige Fragen auf. Während bislang alle Leistungen als Sach- oder Dienstleistungen bewilligt wurden, besteht nun für Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, diese auch in Form eines Persönlichen Budgets in Anspruch zu nehmen. Schon seit dem 1. Januar 2008 gibt es für diese neue Form der Leistungsgewährung einen gesetzlichen Rechtsanspruch. Grundlage dafür ist § 17 Abs. 2 bis 6 SGB IX mit Konkretisierungen in den einzelnen Leistungsgesetzen sowie der Budgetverordnung.

Fr 09.11.2012
Seminar: F 19-2012

 

Worum geht es? 

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Durch den angestrebten Paradigmenwechsel steht nun nicht mehr der behinderte Mensch als Objekt im Mittelpunkt, sondern der selbst bestimmte Mensch mit Behinderung, mit einem individuellen Anspruch auf Rehabilitation und Teilhabe. Menschen mit Behinderungen können mit dem Persönlichen Budget auf Antrag Maßnahmen ihrer Rehabilitation und gesellschaftlichen Teilhabe, Geldleistungen oder Gutscheine erhalten und bekommen dadurch die Möglichkeit, den „Einkauf“ ihrer Unterstützungsleistungen eigenverantwortlich, selbständig und selbst bestimmt zu regeln.

Nach anfänglicher Zurückhaltung häufen sich nun die Anfragen und Anträge auf diese neue Form der Leistungserbringung. Allerdings zeigen sich bisher bei der Umsetzung des Persönlichen Budgets Unsicherheiten und Problemstellungen.

Folgende Inhalte stehen in der Fortbildung im Vordergrund:

  • Rechte von Menschen mit Behinderungen
  • Einführung zum Persönlichen Budget
  • Verfahrenstechnischer Ablauf (Verwaltungsverfahren) beim Persönlichen Budget
  • Modularisierung von Leistungen
  • Case Management (Kurzbeschreibung und Einsatzmöglichkeit)
  • Chancen und Risiken des Persönlichen Budgets

Durch Praxisbeispiele aus dem stationären sowie ambulanten Bereich sollen theoretische Grundgedanken praxisnah vorgestellt und diskutiert werden. Ziel ist es, die TeilnehmerInnen dieser Fortbildung zu befähigen, als Mulitplikatoren in ihrem eigenen Praxisfeld zu wirken.

 

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Termin(e):
Fr 09.11.2012, 10–17 Uhr
Referent/in:
 Dipl. Pflegewirt Stefan Schmidt, Altenpfleger und Case Management-Ausbilder (DGCC), Hochschule Neubrandenburg
Zielgruppe:
MitarbeiterInnen von Leistungserbringern und Leistungsträgern und andere Interessierte
Teilnehmerzahl:
min. 14  |  max. 22
Teilnahmegebühr:
78 € inkl. Seminarmaterialien, Mittagessen und Pausenerfrischungen
Anmeldeschluss:
19.10.2012
Seminarnummer:
F 19-2012
Anmeldung:
AnmeldeformularFragen zum Seminar?